Trainingslager 2016 in Paguera auf Mallorca

img_blog_mallorca2016Wie schon seit über 20 Jahren (die genaue Anzahl wird noch recherchiert) fliegen zumindest Ulli und HW mit ihrem „personal“ Coach Ernst Müller in den sonnigen Süden Europas und mit kleinen Ausnahmen auch in den sonnigen Norden Afrikas.
Um uns herum schart sich seit einigen Jahren ein Großteil unserer Trainingsgemeinschaft aus den Herren60 und Herren65. Jeder von uns weiß inzwischen, daß der auf Mallorca gewonnene Trainingsvorsprung so leicht nicht zu knacken ist. Weitere trainingswillige waren Hansi, Andreas,Volker,Alfred,Werner und Thies, die sich am 4.4. früh um 6 Uhr in die Easyjet-Boeing quetschten.
Ulli – der sich schon eine Woche für das Trainingslager fit gemacht hatte – empfing uns bei sonnigem aber frischem Wetter auf der Insel. Da es zum ersten Mal kein Problem bei der Übernahme der Mietwagen gab, trafen wir schon zeitig in unserem Stammhotel „Valentin Reina Paguera“ ein, wo wir mit großem Hallo begrüßt wurden. Hier wird das Personal in den meisten Fällen bis zur Rente beschäftigt. Traditionell wurde erst einmal am Pool ein Cappocino getrunken, Bier war gestrichen, da schon um 15 Uhr trainiert wurde.

Das Training fand auf der Anlage des TC Santa Ponca statt, wo wir seit Jahren gut gepflegte und preiswerte Plätze vorfinden.
Unser tägliches, zweistündiges Trainingsprogram bestand aus Schlagtraining und Matchpraxis, wobei Ulli täglich noch eine Stunde drauflegte. Am Ende der Woche schien er mir etwas übertrainiert, aber der Schein kann trügen. Volker und Werner trainierten nachmittags noch einmal 2 Stunden ihren Kopf und brüteten über dem Schachbrett. Die Zocker um Thies, Hansi, Andreas und Alfred schoben sich beim Skat um kleinere Einsätze die Münzen über den Tisch. Strandwanderungen, einige Mutige badeten schon im Meer wie auch im Pool, wurden absolviert, herrliche Aussichtspunkte gefunden und die Blicke über die Bucht genossen.

Abends wurde gemeinsam an einem langen Tisch gegessen, was einige Mühe und Überzeugungsarbeit gekostet hatte, zwei Tische zusammenzuschieben. Der Maitre sprach kein Wort mehr mit Ernst in dieser Woche. Nach einem Cognac an der Hotelbar war es Zeit, die Championsleague-Spiele zu schauen, danach für den einen und anderen noch ein, zwei, drei,..Biere bei Erna zu trinken.

So ging eine Woche rasend schnell zu Ende, aber wir hatten keinen Kranken und keinen Verletzten zu beklagen. Ich glaube, daß wir uns gut vorbereitet haben und optimistisch in die Saison gehen können.

Ein kleiner Wermutstropfen könnte allerdings die Freude an unserer Mallorcafahrt noch trüben. Leider haben wir mit unseren Leihwagen auf dem Bürgersteig neben der Tennisanlage geparkt, wie eigentlich jedes Jahr, aber diesmal steckte ein Knöllchen an der Windschutzscheibe. Falsch Parken kostet mal eben 200,00 Euro pro Auto, bislang haben wir aber noch keinen Bescheid von unserem Autoverleiher.

HW Bandelmann


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